Der Baum denkt

(c) Anja Littig

Aufbau der Vitrine

Saskia Hennig von Lange erzählt in den kommenden zwei Jahren im Rahmen des vom Frankfurter Künstlerteam Winter/Hörbelt entwickelten Konzepts zur künstlerischen Gestaltung der Oberurseler Gerichtslinde aus der langen Lebenszeit des Baums. Teil des prämierten Regionalparkprojektes „Lindenbeemsche“ ist es, der über 400 Jahre alten Linde eine Stimme zu verleihen. Sie erinnert sich in Hennig von Langes Geschichten an Gerichtsverhandlungen, Liebesschwüre, Kinderspiele, Missernten… Der Baum wird dabei als eigenständiges Wesen gesetzt, das empfinden, hören, wahrnehmen und in menschlichen Begriffen denken kann.

Die erste Lesung findet bei der Einweihung der Skulptur „Vitrine“ von Winter/Hörbelt am 7. Oktober um 15 Uhr statt. Weitere Infos gibt es unter Lindenbäumchen

Text für die Wochenendbeilage der Frankfurter Rundschau

Ich wär so gerne …
ein Tier im Wald

In FR7, dem neuen Magazin der Frankfurter Rundschau, erschien gestern ein Beitrag, der schon einen Ausblick auf den nächsten Roman gibt. Das neue Buch von Saskia Hennig von Lange erscheint im Frühjahr 2018 bei Jung & Jung und trägt den Titel „Hier beginnt der Wald“ …

George-Konell-Preis 2016

Saskia Hennig von Lange erhält den George-Konell-Preis 2016 der Landeshauptstadt Wiesbaden

BOGENBERGER_Photographie_Saskia_Hennig_von_Lange_72dpi„Im Zentrum von Saskia Hennig von Langes noch schmalem Werk stehe die Frage nach der Vergänglichkeit des menschlichen Daseins. Ihre Sprache sei von einem hohen Formbewusstsein geprägt und gestalte sich so klar wie poetisch. Herausragend sei, wie Saskia Hennig von Lange die Vorstellung der eigenen menschlichen Existenz ihrer Figuren durch die Wahrnehmung anderer schildere, dabei das Innen mit dem Außen verwebe und bis in die Tiefen philosophischer Fragen eintauche, so die Begründung der Jury.“

Die öffentliche Preisverleihung findet am 14. Dezember um 19 Uhr im Literaturhaus Villa Clementine statt. Die Laudatio hält der Literaturkritiker Christoph Schröder.