Der Baum denkt

(c) Anja Littig

Aufbau der Vitrine

Saskia Hennig von Lange erzählt in den kommenden zwei Jahren im Rahmen des vom Frankfurter Künstlerteam Winter/Hörbelt entwickelten Konzepts zur künstlerischen Gestaltung der Oberurseler Gerichtslinde aus der langen Lebenszeit des Baums. Teil des prämierten Regionalparkprojektes „Lindenbeemsche“ ist es, der über 400 Jahre alten Linde eine Stimme zu verleihen. Sie erinnert sich in Hennig von Langes Geschichten an Gerichtsverhandlungen, Liebesschwüre, Kinderspiele, Missernten… Der Baum wird dabei als eigenständiges Wesen gesetzt, das empfinden, hören, wahrnehmen und in menschlichen Begriffen denken kann.

Die erste Lesung findet bei der Einweihung der Skulptur „Vitrine“ von Winter/Hörbelt am 7. Oktober um 15 Uhr statt. Weitere Infos gibt es unter Lindenbäumchen