Tage der deutschsprachigen Literatur 2015

BOGENBERGER_Photographie_Saskia_Hennig_von_Lange_72dpiSaskia Hennig von Lange liest am Donnerstag, 2. Juli 2015 um 12 Uhr. Live-Übertragung auf 3sat.

Auf Einladung der Literaturkritikerin Sandra Kegel von der F.A.Z. liest Saskia Hennig von Lange im Wettbewerb um den diesjährigen Ingeborg Bachmann-Preis! Die Tage der deutschsprachigen Literatur 2015 finden vom 1. bis 5. Juli in Klagenfurt statt.

Wie alle Autoren liest Saskia Hennig von Lange einen unveröffentlichten Text, der erst nach der Lesung im Studio des ORF online gestellt wird. Im Programm von 3sat werden die Lesungen sowie die Preisverleilung vom 2. bis 5. Juli live gesendet.

Clemens Brentano Preis 2015

©stefanfreund_saskiahvlange-0206Saskia Hennig von Lange erhält den Clemens Brentano Preis der Stadt Heidelberg 2015. Er wird am 30. Juni 2015 durch Bürgermeister Dr. Joachim Gerner in Heidelberg überreicht. Eine öffentliche Lesung aus Zurück zum Feuer findet am 1. Juli um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Heidelberg statt.

In der Jury-Begründung heißt es: „Mit ihrem großartigen Roman Zurück zum Feuer gelingt Saskia Hennig von Lange ein sprachlich kompaktes, atmosphärisch dichtes Debüt, aufgebaut auf den Spuren der Boxlegende Max Schmeling. Sie versteht es, drei Erzählstränge so zu verbinden, dass sich ganz unterschiedliche Verlusterfahrungen überlagern.“

Der Jury des Clemens Brentano Preises gehören an: die Literaturkritiker Dr. Ina Hartwig (Frankfurt am Main), Felicitas von Lovenberg (Frankfurt am Main), Dr. Hubert Winkels (Köln) und Markus Clauer (Ludwigshafen) sowie die Germanistik-Studierenden der Universität Heidelberg Cristina Loesch, Alexander Mestekemper und Svenja Münster.

Zurück zum Feuer auf ZEIT ONLINE

„Saskia Hennig von Lange ist eine ungewöhnliche Erscheinung in der deutschsprachigen Literaturlandschaft: Sie hat (…) binnen zweier Jahre zwei im besten Sinne randständige kleine Bücher veröffentlicht, die  fern aller Moden versuchen, sich den existentiellen Problemen sprachlich anzunähern. (…) Was die beiden Werke verbindet, ist die Tatsache, dass sie in hoch konzentrierter und verdichteter Form von Innen- und Außenwelten erzählen, dass sie in die Köpfe und in die Körper ihrer Figuren hineinfahren und von dort aus die Welt sozusagen mit der Lupe betrachten, sehr präzise, sehr scharf und auf eine literarisch insistierende Weise, die Beklemmung hervorzurufen vermag.“
Christoph Schröder, Die Zeit

Zur ganzen Besprechung

Der Roman Zurück zum Feuer

Am 28. August 2014 erscheint Saskia Hennig von Langes zweites Buch, der Roman Zurück zum Feuer im Verlag Jung und Jung.

Zurück zum FeuerEin Haus im Wald.
Ein Haus, in dem es nicht nur für Max Schmeling
um Leben und Tod geht.

Zurück zum Feuer
ca. 218 Seiten, gebunden,
€ 19,90 / sFr 27,90
978-3-99027-058-5
e-book: 978-3-99027-127-8, € 12,99

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Rauriser Literaturpreis 2014

©stefanfreund_saskiahvlange-0401_smallSaskia Hennig von Lange erhält den Rauriser Literaturpreis 2014 für ihr Debüt Alles, was draußen ist!

Der Preis wird im Rahmen der Rauriser Literaturtage 2014 vom Land Salzburg verliehen. Aus der Begründung der Jury: „Mit großer Leichtigkeit verknüpft Saskia Hennig von Langes Novelle Stoffe aus der Literatur, der Geschichte und der Kunst. Sie bündelt sie in einer Sprache voller Musikalität, die in nahezu aphoristischer Prägnanz zeigt, was große Literatur ist: schillerndes menschliches Universum und Weite der Welt auf kleinstem Raum.“ (Rauriser Literaturtage)

Wortspiele-Preis 2013

Saskia Hennig von Lange gewinnt den Bayern2-Wortspiele-Preis 2013

Alles, was draussen ist„Enge, Beklommenheit, Obsessionen sind alles andere als ein Vergnügen. Es sei denn, sie treten in ästhetischer Gestalt auf, als Kunstwerk, ein Stück Literatur zum Beispiel wie bei Saskia Hennig von Lange. Dann sind wir gefesselt, gebannt, gespannt. Ihr Held und Ich-Erzähler ist gleich mehrfach eingesperrt: in einem anatomischen Museum, in seiner Lebensferne, in einer klaustrophobisch, vielleicht traumatisch, abgedichteten Innenwelt. Das gleicht einem literarischen Locked-in-Syndrom: der Mann will aus sich heraus, doch er kann nicht können. Saskia Hennig von Langes Sprache ist absolut konkret und vermag dennoch Vieles in der Schwebe zu lassen. Ihr Text zeichnet sich aus durch beklemmenden Reiz und unbarmherzige Schlüssigkeit. Er entstammt einer ganz eigenen Vorstellungskraft – Kafkas ferne Grüße sind kaum wahrzunehmen – und er beweist ein hohes, man möchte fast sagen: makelloses Formbewußtsein.“
Jurybegründung für den Bayern2-Wortspiele-Preis

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